Was ist Financial Literacy in Zeiten der Digitalisierung?

In den 1990ern war Bargeld die bevorzugte Zahlungsmethode. Als wir selbst Kinder waren, hatten wir wenig Wissen über die vielen Dimensionen von Financial Literacy: Finanzwissen, Verhalten, Wertvorstellungen, Einstellungen. Das lag daran, dass man als kleines Kind wenig Taschengeld erhalten hat, noch nicht im Internet unterwegs war und wenig Entscheidungsmöglichkeiten hatte – die Eltern haben vieles entschieden. Man durfte gerade einmal Süßigkeiten kaufen; für größere Wünsche musste man zu den Eltern gehen. Viele Eltern glaubten damals, dass der zentrale Weg zum Erfolg ihrer Kinder darin liegt, in die Schule zu gehen, gute Noten zu bekommen, einen Abschluss zu schaffen, und dann einen gut bezahlten und sicheren Job zu bekommen. Es war eine andere Zeit.

Obwohl Eltern heutzutage noch immer denken, dass die akademische Ausbildung der Weg zum Erfolg und zu finanzieller Unabhängigkeit ist, so haben heute außerschulische Aktivitäten an Bedeutung zugenommen. Die Schule ist nur ein Teil des Weges, ein verantwortungsvoller Erwachsener zu werden. Außerdem ist die akademische Ausbildung nicht für alle der beste Weg für Kinder, die ihr eigener Chef sein möchten.

Kinder haben heute auch eine andere Einstellung zum Konsum im Vergleich zu den 1990ern. Bargeld wird weniger oft verwendet als früher, vor allem bei den Jugendlichen. Online Shopping und Kreditkartenzahlungen sind die bevorzugte Wahl bei vielen Jugendlichen. Das birgt aber auch das Risiko, dass sich schnell Schulden ansammeln, wenn man die Kreditkarte zu sehr beansprucht und erst im nächsten Monat mit einer großen Rechnung konfrontiert ist. Es gibt außerdem viele Konsumkredit-Angebot von Banken und anderen finanziellen Institutionen. Ohne solides Basiswissen und die nötige Disziplin, seinen Kontostand zu überprüfen, kann man sehr schnell in die Schuldenfalle schlittern.

Welche Lektionen lassen sich aus diesem Trend, Geld zu verdienen und auszugeben, ziehen? Alle Eltern möchten ihrem Kind soweit wie möglich eine gute Zukunft ermöglichen, nicht nur was die Erziehung betrifft, sondern auch die Fähigkeit, sich im Leben zurechtzufinden, das durch Konsum geprägt ist. Der Schlüssel dafür ist finanzielle Allgemeinbildung, die Eltern ihren Kindern bereits in frühen Jahren, wo die Gewohnheiten im Umgang mit Geld und Geduld geprägt werden, vermitteln sollten.

Bei Financial Literacy fließen Banking, Kredit, Wunscherfüllung und Wissen für verantwortungsvolle Entscheidungen im Alltag zusammen. Damit dieses Thema keine Belastung für die Kinder wird, hat Fintune eine spielerische Financial Literacy-Lösung entwickelt. Dort lernen Kinder spielerisch, was ein digitales Konto ist, wie es funktioniert, und wie man damit am Besten umgeht.

Bleibt dran für weitere Perspektiven zu Financial Literacy!

By |2020-11-11T20:04:17+01:00July 15th, 2020|Uncategorized|Comments Off on Finanzielle Allgemeinbildung in digitalen Zeiten

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