Ernst und Spiel:
Financial Literacy für Kinder

Geld ist nicht immer ein intuitives Konzept für Kinder. Manchmal nicht einmal für Erwachsense. Kinder wissen, dass sie mit ihrem Hundeblick ein Eis bekommen, doch sie bemerken oft nicht, dass es Ausdauer und Hartnäckigkeit benötigt, um ein Ziel zu erreichen. Eltern müssen hart arbeiten, um den Lebensunterhalt für die Familie zu gewährleisten. Daher möchten sie ihren Kindern beibringen, verantwortungsvoll mit Geld umzugehen und gute Geld-Gewohnheiten etablieren, die die Grundlage für ihr ganzes Leben schaffen.

Wichtige Faktoren für Financial Literacy bei Kindern

Viele Familien möchten ihre Kinder dabei unterstützen, den Umgang mit Geld zu lernen, aber nur wenige haben einen Plan, wie sie das schaffen. Das Problem ist, dass die meisten Familien nicht genug Zeit und Energie haben. Sie müssen arbeiten, den Haushalt managen, ihr soziales Leben aufrecht erhalten und außerdem ihre Kinder in den Schulfächern unterstützen. Da bleibt einfach nicht genug Zeit, sich auch noch eingehend mit Financial Literacy zu beschäftigen. Es wäre wünschenswert, dass Kinder selbst motiviert sind, den Umgang mit Geld zu lernen. Doch das ist leichter gesagt als getan.

Außerdem möchten Eltern nicht, dass Kinder einfach dem Geld nachjagen. Weil Geld ist nicht alles. Andererseits möchten Eltern nicht, dass ihre Kinder denken, das Geld wächst auf Bäumen und sie es unverantwortlich ausgeben. Wie sollen Eltern hier eine Balance finden? Kinder lernen am Besten durchs Ausprobieren und Spielen. Jedoch ist es neben all den Ablenkungen schwierig, die Aufmerksamkeit der Kinder anzuziehen. Es folgen vier Möglichkeiten, wie man Financial Literacy spannend machen kann.

Vier Möglichkeiten zum Aufbau von finanzieller Allgemeinbildung

Fintune Mara

1. Gute Nacht-Geschichten

Eine traditionelle und liebenswerte Möglichkeit sind Gute Nacht-Geschichten für finanzielle Allgemeinbildung. Dr. Mara Harvey hat eine Serie von Geschichten publiziert, die Kindern den Umgang mit Geld nahebringt. Marty ist die Protagonistin der Geschichte, die viele Abenteuer erlebt. Marty lernt, dass Geld nicht eine geheimnisvolle Kraft ist, und dass es nicht um Konkurrenz und Gier geht. Die Bücher sind in Reimform geschrieben und ein exzellentes Beispiel, wie man die Superkraft des Geschichten-Erzählens nutzen kann, um Kindern den Umgang mit Geld nahezubringen. Fazit: Eine gute Alternative zu klassischen Märchen.

2. Altmodisches Sparschwein

Das altbewährte Sparschwein ist leicht erhältlich und intuitiv. Das Problem besteht nur darin, dass die nächste Generation mit digitalen Geräten und Zahlungsmitteln aufwächst, und sie darum weder unterhalten noch ausreichend auf digitales Geld vorbereitet werden. Fazit: Das Porzellan ist ein guter Start, doch reicht im Digitalzeitalter nicht aus.

Schwein FINTUNE

3. Selbst gebastelt

Am besten ist, wenn Eltern ihren Kindern den Umgang mit Geld selbst beibringen. Das trägt außerdem für ein gutes Familienklima bei. Der Blog von Finanzkidz, der von der Sozialpädagogin Jasmin Höcherl betrieben wird, enthält viele Tipps, wie Eltern ihren Kindern Werte zum Umgang mit Geld mitgeben können. Fazit: Ein super Ansatz für Eltern, die etwas Zeit aufbringen können, diese Tipps in den Alltag einzubauen.

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4. Punkte sammeln und spielerisch lernen

Wir von Fintune bauen auf dem Ansatz des Selber-Erfahren auf und bringen es ins digitale Zeitalter. Heute haben wir Fitness Tracking Apps die uns erinnern, Sport zu treiben und Schritte zu zählen. Ähnlich bei unserer App Finny, die den Lernerfolg der finanziellen Allgemeinbildung misst und Eltern erinnert, Übungen mit ihren Kindern zu unternehmen.

Finny nutzt fünf Superkräfte für digitale Produkte

Für die Entwicklung von digitalen Produkten sind die folgenden fünf Superkräfte wichtig: 1.) Eine Geschichte erzählen. 2.) Ein Spiel spielen. 3.) Soziale Netzwerke. 4.) Immersion. 5.) Mobile App. Auch beim Aufbau von finanzieller Allgemeinbildung sollen mehrere der Superkräfte angewandt werden. Die Finny Kids App ist auf dem Prinzip des spielerischen Lernens aufgebaut und nutzt alle fünf Superkräfte:

1.) Geschichte: Finny ist der Protagonist der Geschichte. Es macht sich mit dem Kind auf die Reise durch verschiedene Levels, in der das Kind die wichtigsten Prinzipien für den Umgang mit Geld kennenlernt.

2.) Spiel: Das Kind wählt selbst eine von vier virtuellen Umgebungen für Finny und lernt danach spielerisch, Geld für Ziele zu sparen und zu sehen, wie viel physisches und digitales Geld es hat. Es kann Aufgaben im Haushalt übernehmen und Extra-Taschengeld bekommen.

3.) Sozial: Kinder laden ihre Freunde ein, interagieren mit bekannten, wenn sie Unterstützung bei einem Ziel brauchen, oder wenn sie für ihren Geburtstag eine Wunschliste erstellen. Die Interaktionen mit der Community verstärkt den Lerneffekt.

4.) Immersion: Finny gibt es physisch und digital, so wie das Geld heutzutage. Dies erleichtert die Immersion in die virtuelle Welt, in der das Kind gemeinsam mit Finny Punkte sammelt, Übungen zur Financial Literacy absolviert, und Level für Level aufsteigt.

5.) Mobile: Die Finny Kids App gibt es für Android und iOS Smartphones und Tablets. Wenn ihr mehr erfahren möchtet, registiert euch bei unserem Beta-Test Programm oder lest weitere Artikel zu Financial Literacy in unserem Blog.
Bis Bald!