Ganz geldverständlich: Helfen im Haushalt

Zeit, so sagt man, ist ein unbezahlbares Gut und doch hat sie ihren Preis und vor allem ihren Wert. Das wissen wir Erwachsene, die wir in der Regel entsprechend unserer Arbeitszeit bezahlt werden.

Doch wie genau vermitteln wir Kindern, was IHRE Zeit UNS wert ist? Wie „bezahlen“ wir jene Zeit, die sich unsere Kinder für Aufgaben nehmen, die ansonsten wir Erwachsenen machen müssten? Wie lassen wir sie daran teilhaben, dass sie uns als Eltern Zeit schenken, wenn sie den Müll rausbringen, mit dem Hund Gassi gehen oder das Geschirr spülen? Und wie wollen wir diese „gewonnene“ Zeit, als Individuen und Familie investieren?

Gemeinsam gegen die Zeiträuber

Spätestens seit Michael Endes „Momo“ sollten wir alle auf der Hut sein vor den grauen Herren der Zeitsparkasse, die uns für das Sparen unserer Zeit Zinsen anbieten und uns damit letztlich Zeit rauben – für die schönen Dinge im Leben.

Andererseits tragen nicht alle Zeiträuber graue Anzüge und rauchen dicke Zigarren. Vielmehr verkleiden sich viele fiese Time Bandits in ganz alltäglichen Kostümen: Wäsche, Geschirr, Staubsauger, Gassi gehen, Katzenklo.

Um diesen Zeiträuber Herr und Dame zu werden, brauchen wir Eltern Verbündete. Und die finden sich doch bestimmt gleich um die Ecke im Kinderzimmer. Doch welchen „Tribut“ sollten wir unseren Verbündeten anbieten, damit sie den Kampf gegen die hinterlistigen Zeiträuber an unserer Seite aufnehmen?

Zeit,Geld, Wert

Zunächst sollten wir uns als Eltern eine Sache klar machen: Die Zeit und die Mühen unserer Kinder stehen uns nicht frei zur Verfügung, noch sollten sie selbstverständlich eingeplant oder als gratis genommen werden. Das gilt selbst dann, wenn wir als Erwachsene nicht für die Arbeit im Haushalt bezahlt werden.

Wenn wir unseren Kindern also Geld geben für das:

  • Spülen
  • Hund ausführen
  • Wäsche in den Schrank versorgen
  • Gießen der Pflanzen und Blumen im Garten
  • Staubsaugen

vermitteln wir Ihnen gleich zwei Dinge:

  • Wir wissen ihre Zeit und Mühen zu schätzen.
  • Arbeit wird entlohnt.

Zudem haben wir als Eltern Zutritt zu gleich mehreren Levels, auf denen sich Zeit, Geld und Aufwand verbinden:

  • Komplexere, aufwändigere Aufgaben werden entsprechend höher bezahlt.
  • Schlecht ausgeführte Arbeiten werden erst bezahlt, wenn sie entsprechend der Abmachung ausgeführt wurden.
  • Gute und sehr gute Arbeit werden entsprechend gut und sehr gut bezahlt.
  • Regelmäßiges Helfen im Haushalt heißt regelmäßige Arbeitszeiten- und -aufwände aber eben auch regelmäßige Bezahlung, d.h. Planbarkeit von (freier) Zeit und Geld.

Finny macht’s vor

Mit der Finny Kids App lassen sich Hausarbeiten nicht nur ganz einfach und im Detail planen, sondern zahlen sich gleich zweifach aus.

  • Die Planbarkeit: Neues probieren oder auf Bewährtes zurückgreifen, beides ist mit der Finny App in Sachen Hausarbeiten möglich. So können Kinder sowohl eine ganz neue Aufgabe hinzufügen ebenso wie sie auch auf bereits vorhandene und/oder vorgegebene zurückgreifen können. Bei der Wahl vorgegebener Aufgaben lassen sich sogar solche auswählen, die besonders für noch kleinere Kinder oder auch für eine bestimmte Jahreszeit geeignet sind. Dank der praktischen Übersicht behalten die Kids zudem immer im Blick, welche Aufgaben sie zuletzt erledigt haben und wie viel Geld sie dafür bekommen haben.
  • Wofür auch immer sie sich entscheiden, eines bleibt dabei immer gleich: Das einfache Einstellen der Regelmäßigkeit, mit der die gewählte(n) Aufgabe(n) erledigt werden soll(en), also:
    • einmalig
    • täglich
    • wöchentlich (und an welchem Wochentag genau)

    Auch kann Ihr Kind beim Wählen einer Aufgabe festlegen, welche Belohnung es sich dafür wünscht. Schließlich ist Transparenz in Sachen (Taschen-)Geld die beste Basis, damit alle immer auf dem gleichen Stand sind.

  • Prämie und Punkte: Mithilfe des praktischen Auto-Approve-Buttons kann Ihr Kind selbst festlegen, wann Sie als Eltern seine Arbeit begutachten sollen, also in einer, zwei oder auch drei Stunden. Der „Fotobeweis“ zur getanen Arbeit kann zusätzlich ausgewählt bzw. aktiviert werden. Dann heißt es „Screen frei“ für Sie als Eltern. Sie erhalten eine Benachrichtigung über die Aufgabe und ob sie erledigt wurde, im besten Fall mit Bildbeweis. Nun können Sie (natürlich rein objektiv) entscheiden, wie sich Ihr Kind geschlagen hat:

Struktur fürs Sparschwein

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass:

  1. Die Belohnung für Hausarbeiten schafft Verständnis für den Wert von Zeit, Aufwand und Arbeit. Daher sollten auch die gezahlten Beträge angemessen sein, d.h. abgestimmt auf den „Schwierigkeitsgrad“, die Dauer und die Komplexität der Aufgabe.
  2. Aufgabe ist nicht gleich Aufgabe. So ist es beispielsweise sinnvoll, Haus- oder Gartenarbeiten an das Alters des Kindes und auch an die Jahreszeit zu knüpfen. Natürlich können größere Kinder beispielsweise kleine Flächen/Wege oder Mamas/Papas Auto vom Schnee befreien, im Sommer die Pflanzen und Blumen im Garten gießen, etc. Hauptsache ist, dass die Aufgabe wirklich machbar ist und dass kindgerechte „Arbeitsmittel“ zur Verfügung stehen, also kleinere Gießkannen oder Schneeschippen.
  3. Transparenz und Konsequenz sind king and queen: Alle müssen nachvollziehen können, was verabredet wurde. Welche Aufgabe sollte bis wann in welcher „Qualität“ und Frequenz und zu welcher Belohnung fertiggestellt werden? Hält sich Ihr Kind nicht daran, sollte es die Chance erhalten, nochmals Hand anzulegen.
  4. Nicht nur Geld zählt: Gerade dann, wenn Ihrem Kind der Wert des Geldes noch nicht so klar ist, können andere Prämien wie beispielsweise die Finny Leaderboard-Punkte eine zusätzliche Motivation und Belohnung darstellen.

Kurzum: Je strukturierter Hausarbeiten geplant und belohnt werden und je nachvollziehbarer und individueller Absprachen und damit verbundene Prämien und auch Konsequenzen sind, desto einfacher versteht Ihr Kind, was seine Zeit und Arbeit wert sind.

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