Warum die Wichtigkeit von Finanzwissen wächst

Die Corona-Krise ist das viel zitierte Brennglas, durch das Defizite ebenso wie aber auch Veränderungen zum Besseren hin plötzlich noch prägnanter erscheinen. Das gilt auch für die Finanzbildung und die Wichtigkeit, die ihr gerade in Zeiten großer Unsicherheiten zukommt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Bankenverbands Österreich und Boston Consulting Group (BCG).

Dieser zufolge hat für 51% der Eltern die Finanzbildung ihrer Kinder jetzt eine noch höhere Priorität als vor Corona-Zeiten. Für 40% ist das Vermitteln von Finanzwissen an ihre Kinder immerhin noch genauso wichtig wie vor der Pandemie

Doch, was genau sind die Treiber hinter dieser wachsenden Wichtigkeit der Finanzbildung für Kinder?

  • Zeit ist Geld: Zwischen Urlaub zu Hause, Homeoffice, Homeschooling und leider auch Kurzarbeit sind Familien während der Pandemie näher zusammengerückt. Das Ergebnis: Mehr Zeit für- und miteinander, die unter anderem auch dazu genutzt wurde, gemeinsam über Geldthemen nachzudenken und zu sprechen. Anlässe dafür gab es in COVID-19-Zeiten mehr als zuvor: Existenzängste, Sparen für das Unvorhersehbare, das Verschieben von Anschaffungen. All das schließlich stellt Kinder vor (Finanz-)Fragen, auf die Eltern natürlich eine Antwort geben wollen.
  • Vom OnlineShoppen und Online-Abzocken: Studien zeigen, dass der E-Commerce in Pandemiezeiten einen Umsatzschub von einem Fünftel erfahren hat. Hinzu kommt, dass mittlerweile fast ein Viertel aller Konsumenten mindestens einmal pro Woche mit dem Smartphone auf Shoppingtour geht und dass Online-Transaktionen um 20 % zugelegt haben.Parallel zu diesem online-zentrierten Kaufverhalten steigt aber auch das Sicherheitsbewusstsein, was Online-Betrug betrifft. Tatsächlich wurden nämlich während der Pandemie durchschnittlich „nur“ ein Viertel der Verbraucher Opfer von Online-Gangstern, während es vor COVID-19 noch 28% waren. Das lässt auf eine gestiegene Sensibilität schließen, wenn es um das Online-Bestellen- und Bezahlen geht, die auch im Gespräch mit Kindern ihren Niederschlag findet: Was kann man wo online bestellen? Wie bezahlt man das sicher? Worauf muss man unbedingt achten
  • Ungewissheiten, auch fürs Geld: Je unsicherer die Zeiten, desto vorsichtiger das Ausgabeverhalten und desto höher die Sparquote. Allein im 1.Quartal lag die Sparquote der Deutschen bei über 23%, während sie in den Jahrzehnten zuvor noch bei zwischen 9 und 11% lag. Anders gesagt, werden Sparen, Ausgabenkontrolle und finanzielle Notpolster in Krisenzeiten zu noch wichtigeren Themen, die damit umso häufiger Gegenstand von Gesprächen zwischen Eltern und Kindern sind

Was auf dem Finanzbildungsstundenplan ganz oben steht

Laut der Umfrage des österreichischen Bankenverbands sind es vor allem drei Themen, denen Eltern während der Zeiten der Pandemie eine wachsende Wichtigkeit bei der Vermittlung von Finanzwissen beigemessen haben.

  • Mit 34% stehen das Sparverhalten und die Motivation zum Sparen ganz oben auf dem „Stundenplan des Geldwissens“.
  • Dicht dahinter liegen mit 33% die Ausgabenkontrolle und der Überblick über die eigenen Finanzen.
  • Ebenso sind Vorsichtsmaßnahmen gegen Betrug und Diebstahl und das Bezahlen im Internet/übers Handy für 32% respektive 29% wichtigere Finanzbildungsthemen geworden.

Geld kommt zur Sprache

Das anfangs zitierte Corona-Brennglas weist auf einen Handlungsbedarf in Sachen Finanzbildung österreichischer Kinder hin. 57% der Eltern sind davon überzeugt, dass das eigene Kind mittel oder weniger gut informiert ist beim Umgang mit Finanzen. Nur etwas mehr als ein Viertel sieht seine Kinder gut ausgerüstet, wenn es ums umsichtige Handling der eigenen finanziellen Mittel geht. Immerhin 16% würden unterschreiben, dass ihre Kinder sehr gut mit Geld umgehen.

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Andrerseits sprechen 99% und damit praktisch alle befragten Eltern mit ihren Kindern über Geld, 84% sogar mindestens einmal pro Monat und fast jeder vierte einmal pro Woche oder öfter.

Was genau aber kommt in Sachen Geld zur Sprache? Und zu welchen Gelegenheiten sprechen Eltern mit ihren Kindern über Geld? Der Studie zufolge ist Finanzbildung in diesem Zusammenhang eher ein Zufallsprodukt, da die Hälfte der Eltern überwiegen oder meistens zufällig mit ihren Kindern über Geld spricht. Je jünger die Eltern, desto höher der Grad der Zufälligkeit. Anders Alleinerziehende: die wiederum nehmen das Thema Geldwissen sehr viel bewusster ins Visier als Patchwork-Familien.

Geld kommt ins Spiel

Gut ein Drittel der befragten Eltern wünscht sich externe Unterstützung bei der Finanzwissensvermittlung, primär von Schulen und gefolgt von Banken. Wenn es um Hilfsmittel geht, nehmen Gesellschaftsspiele und Kinderbücher die Top-Positionen ein. Apps, die Geldwissen spielerisch vermitteln, sind aktuell zwar noch unter ihrem Nutzungspotenzial, wecken dafür aber immer stärker werdendes Interesse.

Wenn es um das Überwinden von Barrieren bei der Vermittlung von Finanzwissen und um eine Steigerung der Lernmotivation sowohl der Kinder wie auch der Eltern geht, ist Gamification der Schlüssel zu einem spielerischen Zugang zu den Themen rund ums Liquide. Wer an diesem Punkt sagt, dass man mit Geld nicht spielen sollte, hat recht.  Gamification ist tatsächlich etwas ganz anderes: lehrreiche Spiele und Herausforderungen, die das Wissen ums Geld spielerisch erweitern.

Geldwissen zu jeder Gelegenheit – mit der Finny App

Zu vermitteln, was Schulden sind, wie und warum man eigentlich spart und wie Cryptowährungen funktionieren, das alles lässt sich kaum zwischen Abendessen und Zähneputzen erklären. Dafür aber umso besser, strukturierter und plastischer mit den tollen Finanzwissen-Challenges, die die Finny App Kindern und Eltern bietet.

Über die App werden Eltern nämlich aktiv und regelmäßig dazu angeschubst, verschiedene Finanzthemen mit ihren Kindern aufzunehmen. Das schafft Struktur und Regelmäßigkeit anstelle von zufälligen Geldgesprächen mit den Kindern zwischen Tür, Angel, Essenstisch und Zähneputzen. Die wichtigsten Begriffe rund um die Finanzen lassen sich so spielerisch vermitteln und erkunden und Aha-Effekte setzen sukzessive und ganz selbstverständlich ein.

Eltern werden aktiv ins Finanzwissenstraining mit ihren Kindern involviert und dazu ermutigt, mit kleinen Denkaufgaben an der Vermittlung von Geldwissen teilzuhaben. Hier und da müssen auch mal das Kreative in der Geld-Ader und das Bastel-Gen fürs Bankkonto aktiviert werden.

Kinder erhalten für jede gewonnene Challenge eine Belohnung. Die wiederum hilft ihnen dabei, das Leaderboard Stufe für Stufe weiter zu erklimmen. Schließlich sind Geldbesserwisser die wahren Gewinner, auch und gerade in jungen Jahren.

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